IT-Infrastruktur
Nicht alles gehört in die Cloud. Und nicht alles gehört in den Keller.
Die Frage „Cloud oder eigener Server" wird meistens wie ein Bekenntnis behandelt. Sie ist aber eine Rechenaufgabe mit vier Größen: Was kostet es, wie lange darf es ausfallen, wer kann es bedienen, und was passiert, wenn die Leitung weg ist.
Bei Betrieben mit Produktion, Lager oder Werkstatt fällt die Antwort oft anders aus als bei einem reinen Büro — weil dort eine Internetstörung nicht Unbequemlichkeit bedeutet, sondern Stillstand.
Was wir betreiben
Server und Virtualisierung. Mehrere Systeme auf gemeinsamer Hardware, sauber getrennt. Das ist heute Standard, entscheidet aber im Detail darüber, ob ein Hardwaredefekt eine Stunde oder einen Tag kostet.
Speicher. Die unauffälligste und folgenschwerste Komponente. Speicher, der voll läuft, legt zuverlässig alles darüber lahm — und meldet sich vorher, wenn jemand zuhört.
Netzwerk. Verkabelung, Switches, WLAN, Absicherung nach außen. Auch dort, wo gearbeitet wird, nicht nur am Schreibtisch: in der Halle, im Lager, im Außenbereich.
Unsere eigene Plattform
Wir reden über Betrieb nicht nur als Berater. Seit 2019 betreiben wir eine eigene hochverfügbare Plattform — eigene Hardware, eigener Standort, aus der wir Rechenleistung, Speicher und Sicherung selbst liefern.
Das hat einen Nebeneffekt, der dir zugutekommt: Wir empfehlen keine Architektur, die wir nicht selbst nachts betreiben müssten.
Ehrlich dazu: Ein Standort ist ein Standort. Wenn dein Geschäft eine räumlich verteilte Auslegung verlangt, sagen wir das und zeigen dir, was es kostet — statt so zu tun, als brauche es das nicht.
Wann sich ein Umbau lohnt
Selten wegen des Alters. Meistens, weil einer dieser vier Punkte zutrifft:
- Ein Ausfall würde länger dauern, als der Betrieb ihn aushält
- Der Hersteller liefert keine Sicherheitsaktualisierungen mehr
- Die Wartung frisst mehr Zeit, als ein Neuaufbau gekostet hätte
- Es gibt genau eine Person, die weiß, wie es funktioniert
Der letzte Punkt ist der gefährlichste und steht in keiner Bestandsliste.
Wie wir das angehen
Nicht mit einem Angebot über Geräte, die wir nicht gesehen haben. Bei gewachsenen Umgebungen ist der Infrastrukturanalyse der ehrlichere Anfang: erst wissen, was da ist, dann entscheiden, was weg kann.